Der aktuelle Sternenhimmel

 


Der Sternenhimmel im Fühjahr

Im Südosten leuchtet kurz nach Sonnenuntergang als erstes Gestirn der Planet Jupiter. Neben dem Mond ist der Jupiter derzeit das hellste Objekt am Nachthimmel, und ist damit unübersehbar.
Mit einem kleinen Fernglas oder Teleskop lassen sich leicht die vier größten Monde des Planeten (Io, Europa, Ganymed und Callisto) wie an einer Perlenschnur aufgereiht in der Äquatorebene des Riesenplaneten erkennen.
In westlicher Richtung sehen wir noch den deutlich lichtschwächeren Planeten Saturn, für dessen Ringe schon ein kleines Teleskop mit mindestens 25 facher Vergrößerung nötig ist.
Der Sternenhimmel wird von drei hellen Sternen in südlicher Richtung dominiert: Regulus im Löwen, Arcturus im Bärenhüter und Spica in der Jungfrau. Wenn wir in diese Richtung schauen, blicken wir aus der Ebene unserer eigenen Milchstraße hinaus. Nur wenig Staub und Gaswolken versperren hier den Blick in die Tiefen des Weltalls. Dieses ist auch einer der Gründe, warum Teleskopbesitzer am Frühlingshimmel besonders viele fremde Galaxien beobachten können.